Amerika: Zwischen Freiheit und Kampf

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

FreiheitsstatueAmerika gilt als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. The american Dream (der amerikanische Traum), den schon die Pilgerväter vor 500 Jahren träumten, als sie vor der religiösen Unterdrückung in Europa in die USA flohen, beinhaltet entsprechend auch Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Oder wie die Amerikaner selbst es ausdrücken: Leben, Freiheit und das Streben nach Glück. Entsprechend ist auch der amerikanische Lebensstil. Die Mentalität ist, dass man alles erreichen kann, wenn man nur will. Hierbei spielt die Freiheit eine sehr entscheidende Rolle. Diese Freiheit und der Versuch alles zu erreichen, was man möchte, setzt den Amerikaner in ein permanentes Wechselspiel zwischen zwei verschiedenen Gefühlen: Demjenigen frei zu sein und dem, für seine Freiheit immer wieder kämpfen zu müssen.

Freiheit

Die Freiheit kommt in Amerika in vielen Bereichen vor. Man hat die Freiheit der Rede, Freiheit der Religion, der sexuellen Orientierung und vieles mehr. Der zu erreichende Idealzustand sieht vor, dass niemand in der Auslebung seiner Persönlichkeit und seiner Träume eingeschränkt werden darf. Zu diesem Zweck gibt es freie Wahlen, eine freie Marktwirtschaft und freie Presse. Für viele Amerikaner ist auch ein Leben in der Wildnis als Cowboy in den Weiten des Westens ein großer Traum, wie der Westen überhaupt als Zeichen der Freiheit und des Wohlstands gilt. Sehr wichtig für viele Amerikaner ist auch die Freiheit, eine Waffe tragen zu dürfen. Dies liegt in der Vorstellung begründet, dass es jedem Menschen erlaubt sein muss, seine Freiheit zu verteidigen. Dies führt zur anderen Seite des amerikanischen Lebensstils.

Kampf

Das amerikanische Leben ist ein ständiger Kampf. Man muss sich bereits in der Schule durchsetzen können, im Berufsleben durchsetzungsfähig sein und eben auch immer bereit sein, zur Not mit Gewalt, die persönliche Freiheit zu verteidigen, wenn diese in Gefahr ist. Auf politischer Ebene wird diese Haltung ebenfalls sehr deutlich. Amerika hatte im Grunde immer einen Feind, vor dem es seine Freiheit verteidigen musste. Zunächst war das Europa und vor allem England, im Kalten Krieg war es die Sowjetunion und heutzutage ist es der internationale Terrorismus. Die hart erkämpfte Freiheit muss um jeden Preis verteidigt werden. Man kann also festhalten, dass die amerikanische Lebensweise für sich absolute Freiheit alles zu tun und zu werden, was man möchte, beansprucht und diese Freiheit rigoros verteidigt.