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American History

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Immer noch wird sogar in den Schulen gelehrt, Kolumbus habe Amerika "entdeckt." Dabei ist die Geschichte Amerikas viel älter.

Selbst die Theorie, die ersten Bewohner Amerikas seien vor 14.000 Jahren über die Beringstraße eingewandert, ist inzwischen überholt. Knochenfunde, die bereits 25.000 bis 30.000 Jahre alt sein müssen, deuten darauf hin, dass schon vor dieser langen Zeit Menschen auf Schiffen das amerikanische Festland erreicht haben müssen.

Auch die ersten Europäer betraten Amerika bereits 500 Jahre vor Kolumbus. Wikinger, die um 800 nach Christus von Norwegen aus aufgebrochen waren, erreichten zunächst Grönland und besiedelten es. Von dort aus brach um 1000 n.Chr. Leiff Eriksson mit 35 Mann Besatzung auf und landete schließlich an der Küste Neufundlands, das von den Wikingern "Vinland" (nach der Johanisbeere) getauft wurde.

Nach anfänglichen Auseinandersetzungen mit den "Skrälingern", wie die Wikinger die Ureinwohner nannten, wurden Handelsbeziehungen aufgenommen, die bis is 14. Jahrhundert hinein andauerten.

Am 12. Oktober 1492 erreichte Christoph Kolumbus auf der Höhe der Bahamas Amerika. Dieser Tag wird bis heute als "Columbus Day" in Nord- und Südamerika gefeiert.

In den nächsten 50 Jahren wurden regelrechte Ausrottungskriege gegen die Ureinwohner Amerikas geführt, bis die Spanier sich in ganz Mittelamerika ausgebreitet hatten und im 16. Jahrhundert Florida und Texas erreichten.

Als historisches Ereignis für die USA wird die Gründung von Jamestown im heutigen Virginia im Jahre 1607 bezeichnet. Auch die Ankunft der "Pilgerväter" auf der Mayflower im Jahr 1620 spielt eine Rolle für das amerikanische Selbstverständnis.

1754 - 60 führte Frankreich, gemeinsam mit verbündeten Indianern, Krieg gegen England. Großbritanien siegte haushoch und selbst Quebec und Montreal im Norden fielen an England.

1776 erklärten sich die Vereinigten 13 Staaten als unabhängig von Großbritanien, 1821 wurde Mexiko unabhängig von Spanien. Während des amerikanischen Sezzesionskrieges gründetet Kanada die kanadische Konföderation, die ihr Eigenständigkeit gegenüber Britanien zusicherte, um nicht in die Konflikte der USA mit hineingezogen zu werden.

Südamerika wurde 1494 zwischen Spanien und Portugal aufgeteilt. Nach und nach erkämpften sich auch hier die Bewohner der neugegründeten Staaten ihre Unabhängigkeit. Schon im 17. Jahrhundert lösten sich Equador und Kolumbien vom Vizekönigreich Peru und gründeten, gemiensam mit Venezuela Neugranada. Im 19. Jahrhundert folgten die größten Länder Südamerikas: Argentinien und Brasilien.